Artikel zum Thema „Training“

Ninja no Hachimon

Das „Ninja no Hachimon“ ist eine Definition dessen, was ein Ninja Ryū lehren muss, um auch eine Ninjakunst zu sein.

18 Trainingsebenen

Die Ninja, die sich im Togakure Ryū übten, versuchten sich in 18 Lehrsystemen zu verbessern.

Ninpō Sanjūrokkei

Die 36 militärischen Strategien – 18 grundlegende Kriegskünste und 18 spezielle Ninjafertigkeiten, in denen sich die Ninja trainiert haben.

Erleuchtung

Der Ninja strebte sein Leben lang dem „Pfad des Kriegers“ zur Erleuchtung zu folgen. Die Erleuchtung ist ein nicht zu fassender Begriff, der einen Zustand von vollkommendem Verständnis und Klarheit darstellt.

Der Siebte Sinn

Die Ninja trainierten und achteten auf die Gefühle, die jeder Mensch hin- und wieder hat. Wenn man spürt, dass einen das Unterbewußtsein zu einer bestimmten Entscheidung drängt, oder wir eine Art „Vorahnung“ haben.

Bewußtsein und Geist

Neben den fünf Elementen der Materie gibt es noch einen weiteren wichtigen Bereich für den Ninja - den Geist und seine Fähigkeiten. Dieser sechste Sinn hat seinen Sitz zwischen den Augenbrauen, ein wenig erhöht. Dieser Punkt wird auch das „Dritte Auge“ genannt.

Shinobi iri

Die Ninja waren Meister des lautlosen Bewegens. Nur so konnten sie ihre Infiltration des feindlichen Gebietes unbemerkt durchführen. Neben den Schleichtechniken kannten sie aber auch noch eine große Anzahl von Lauf- und Spezialtechniken für verschiedene Bodenbeschaffenheiten.

Ukemi

Das erste, was man im Ninjutsu lernt, ist richtiges Rollen und Fallen. Nur so kann man Würfe und Sprünge auch unverletzt überstehen, und im Kampf aus oder in Reichweite des Gegners gelangen.

Kamae

Die Kamae sind im Ninjutsu Teil des natürlichen Bewegungablaufes und keine statischen Stellungen. Sie spiegeln nur die innere Einstellung des Kämpfers wieder und dienen keinem ästhetischen Zweck.

Atemi te

Beim Atemi-te wird auf die Nervenpunkte des Körpers geschlagen oder gedrückt. Es gibt einige hundert Punkte am Körper des Menschen, hier werden die 69 wichtigsten aufgelistet.

Abhärtung

Damit sich der Ninja bei der Anwendung seiner körpereigenen Waffen nicht verletzte, trainierte er lange, um seine Körperteile abzuhärten. Dazu schlug er immer wieder und wieder gegen Bäume, oder rammte seine Hände in Sand, bis sie gegen Schmerzen unempfindlich waren.

Körperwaffen

Es gibt zahlreiche Körperwaffen im Ninjutsu, um Muskeln, Sehnen oder Knochen anzugreifen. Dazu können Finger, Fäuste, Handkanten, Füße oder andere Teile des Körpers eingesetzt werden.

Trainingsfaktoren

Um aus einem Kampf erfolgreich hervorzugehen, sind mehrere Faktoren von großer Bedeutung: Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Gelenkigkeit. Der Ninja trainierte sich in diesen, um seinen Vorteil auszubauen.

Jūnan Taisō

Um die Kondition, Beweglichkeit und Geschwindigkeit zu verbessern trainierten die Ninja verschiedene Körperübungen, die sich kaum von heutigem Aufwärmtraining unterscheiden.

Kampffaktoren

Verschiedene geistige und körperliche Aspekte wie z.B. Atmung, Rythmus oder Fluß gehören zum Taijutsu, und sollten für einen erfolgreichen Ausgang eines Kampfes unbedingt beachtet werden.

Kampfregeln

Das Ziel des Ninjutsu ist es sein Leben so zu organisieren, dass es erst gar nicht zu Konfliktsituationen kommt, da Kampf nur das letzte Mittel zur Lösung eines Konfliktes ist.

Taijutsu

Taijutsu fasst alle Körperbewegungen im Ninjutsu zusammen. Bewegungen und Kampftechniken basieren auf natürlichem Körpergefühl und dienen nicht der Ästethik, sondern nur dem Schutz. Jede Technik kann auf unterschiedliche Weise ausgeübt werden, was durch die Fünf Elemente ausgedrückt wird.

Bansenshūkai

Die Schrift „Bansenshūkai“ gilt sozusagen als Wissensquelle der Ninja. In den zehn Bänden wird ein guter Querschnitt durch alle Trainingsbereiche der Ninja geboten, von Techniken über Strategie und Taktik bis hin zu Führung einer Ninja-Organisation.

Kunoichi

Takeda Shingen baute ein Netz von weiblichen Agenten auf, die als Informanten und Spione dienten und Gegener mit anderen, subtileren Methoden beeinflussen konnten, was dem Ninja nicht möglich war. Trotzdem genossen die weiblichen Agenten eine ähnliche Grundausbildung wie die Männer.

Ausbildung der Ninja

Zum Ninja wurde man geboren und schon von Kindesbeinen an wurden die unzähligen Techniken und Ausdauerübungen gelehrt. Im Jugendlichen Alter kamen dann noch Kampftraining und geistiges Training zum Lehrplan hinzu.