Lexikon
Dieses Lexikon enthält 539 Einträge aus dem Bereich des Ninjutsu, der Kriegskunst und der japanischen Geschichte.
- Aikidō
- 合気道
-
„Der Weg der Harmonie“.
Eine defensive Kampfsportart, die von Ueshiba Morihei zwischen 1925 und 1969 entwickelt wurde.
- Ainu
- アイヌ
-
Ureinwohner Japans. Ein sprachlich und rassisch von den Japanern unterschiedliches Volk, die heute in geringer Zahl (15.000 Personen) auf der nördlichen Insel Hokkaidō leben. Ihr Körperbau ist untersetzt, mit heller Haut, kräftigen Knochen und Körperbehaarung.
- Akechi Mitsuhide
- 明智光秀
-
General von Oda Nobunaga, der ihn verriet und in Abwesenheit von dessen Leibwächtern, Nobunaga angriff und tötete. Seine Truppen brannten Nobunagas Burg nieder.
- Ashigaru
- 足軽
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„Leichtfüßiger Soldat“. Untere Schicht der Samurai. In Friedenszeiten waren sie meist Bauern auf den Feldern. Ihre Bewaffnung und Rüstung war leichter und billiger.
- Ashikaga
- 足利
-
Clan, der von den Minamoto abstammt und in der Ashikaga-Periode (1338-1573) die Shōgune Japans stellte.
- Ashikō
- 足甲
-
Kletterfußkrallen der Ninja, die benutzt wurden, um an Mauern und Wänden hochzusteigen. Das Gegenstück für die Hände heißt Shukō oder Tekagi.
- Atemi
- 当身
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„Schlag auf den Körper“. Schläge und Tritte gegen die Vitalpunkte und Nervenzentren des Menschen, um ihn zu betäuben, zu lähmen oder zu töten.
- Atemi te
- 当身手
-
„Den Körper mit der Hand treffen“. Andere Bezeichnung für den Schlag auf die Vitalpunkte und Nervenzentren.
- Atemi waza
- 当身技
-
„Den Körper mit der Hand treffen“. Andere Bezeichnung für den Schlag auf die Vitalpunkte und Nervenzentren.
- Bakufu
- 幕府
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„Zeltregierung“. Ursprünglich die Bezeichnung für das Feldlager des Shōgun. Später für den Sitz der Militärdiktatur des Shōgun. Deutsche Bezeichnung ist Shōgunat.
- Bakuhatsu gama
- 爆発鎌
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Ninjawaffe, bestehend aus einer großen Sichel (Kama), einer zwei Meter langen Kette und am Ende Explosivstoffe, Gifte oder Blendpulver.
- Bansenshūkai
- 萬川集海
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„Zehntausend Flüsse münden in das Meer“. Ein zehnteiliges Ninjakompendium, geschrieben 1676 von Fujibayashi Yasuyoshi.
- Biwako
- 琵琶湖
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Biwa-See. Der größte See in Japan (695 km²), nahe bei der Stadt Kyōto gelegen. Der Name kommt durch seine einer Laute (Biwa) ähnelnde Form.
- Bō
- 棒
-
Stock, Stab. Bezeichnung für alle japanischen Stabwaffen. Eigentlich aber auf den Rokushakubō bezogen.
- Bō ryaku
- 謀略
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Strategie. Teil der japanischen Kriegführung (Heihō). Dazu zählten unter anderem die japanischen Schlachtformationen.
- Bō shuriken
- 棒手裏剣
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Längliche, dolchartige Wurfgeschosse (Shuriken). Unter anderem Haarnadeln, Nägel, Eßstäbchen.
- Buddha
-
„Der Erleuchtete“. Bezeichnung für eine Person, die den Weltenkreislauf der Widergeburt durchbrochen hat. Meist ist mit Buddha der Buddha Siddhārtha Gautama, ein Prinz aus Kapilavatsu, der Begründer der Weltreligion Buddhismus gemeint. Japanisch Butsu.
- Buddhismus
-
Vom historischen Buddha gegründete Weltreligion, zunächst als Erleuchtungslehre, dann als Religion. Ursprünglich nur eine Ordensgemeinschaft. Heute existieren drei verschiedene Hauptrichtungen. Der Hīnayāna, Mahāyāna und Vajrayāna. Es existieren aber noch unzählige Unterschulen und Sekten.
- Bujinkan
- 武神館
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Organisation, gegründet von Hatsumi Masaaki, vereint neun alte Krieger- und Ninjutsu-Ryū.
- Bushidō
- 武士道
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„Der Weg des Kriegers“. Ehrenkodex der Samurai. Forderte Selbstdisziplin, Selbstaufgabe und Selbstbeherrschung.
- Chigiriki
- 乳切木
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Langer Stab, mit Kette und Eisengewicht am Ende. Waffe, die aus dem Dreschflegel entwickelt wurde.
- Chika tabi
- 地下足袋
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Schuhe der Ninja, mit seperatem großen Zeh. Eigneten sich besonders zum lautlosen Laufen und Klettern.
- Chikairi
- 地開理
-
Strategien, die vom Ninja während eines Krieges angewendet wurden, um die feindlichen Linien zu durchdringen.
- Chitsumishi
-
Bewohner eines feindlichen Gebietes, die für einen Ninja arbeiten.
- Chōkyori kyōsō
- 長距離競争
-
Langsteckenlauf. Eine Lauftechnik der Ninja, die angewendet wurde um Botschaften über große Distanzen zu übermitteln.
- Chūnin
- 中人
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Mittlerer Rang der Ninja. Kontaktperson zwischen dem Führer eines Clans (Jōnin) und den ausführenden Agenten (Genin). Seine Stärken lagen im Bereich der Menschenkenntnis und des Verkleidens, weil er meist den Kontakt zum Auftraggeber herstellte.
- Daimyat
-
Das Lehen eines Daimyō.
- Daimyō
- 大名
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„Großer Name“. Bezeichnung für die aufstrebenden Großgrundbesitzer, die in der Sengokujidai-Periode um die Macht in Japan kämpften.
- Daisharin
- 大車輪
-
Waffe der Ninja, bestehend aus einer Achse und zwei großen Rädern. Wurde in die Beine des Gegners gerollt.
- Dakentaijutsu
- 打拳体術
-
Kampftechniken aus dem Taijutsu. Tritte, Schläge und Blocktechniken. Unterscheidung in Koppojutsu und Koshijutsu.
- Dengyō Daishi
- 伝教大師
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Begründer der buddhistischen Sekte des Tendai und des Klosters Enryakuji. Anderer Name war Saichō.
- Dō no Hi
- 銅の火
-
Taschenwärmer. Ein kleiner Ofen, in den der Ninja ein Stück glimmende Kohle legte. Auch Dōka.
- Enryākuji
- 延暦寺
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Hauptkloster der Sekte des Tendai auf dem Berg Hiei zan nahe bei Kyōto. Auf Veranlassung des Tennō Kammu als Zentrum des Tendai-Buddhismus gegründet.
In seiner Blütezeit hatte das Kloster bis zu 40.000 Mönche und Sōhei in 3000 Tempeln auf dem Berg.
Im September 1571 wurde es von Oda Nobunaga im Laufe seines Feldzugs gegen Ikkō Ikki, Ninja und Sōhei zerstört und die meisten Bewohner getötet.
- Fudōken
- 不動拳
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„Unbewegte Faust“. Eine Fausthaltung, die in vielen Kampfkünsten vorhanden ist und eine „normale“ Faust darstellt.
- Fujibayashi Nagato
- 藤林長門
-
Berühmter Jōnin aus der Region Iga. In Wirklichkeit nur eine Scheinidentität von Momochi Sandayu.
- Fujita Seiko
- 藤田せいこ
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Großmeister des Ninjutsu. Das letzte Oberhaupt des Kōga Ryū. Starb im Alter von 65 Jahren mit seinen drei besten Studenten durch einen Autounfall.
- Fuki bari
- 吹き針
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Kampftechnik der Ninja, bei der kleine Metallnadeln (Fukumi bari) in das Gesicht des Angreifers geblasen wurden.
- Gasshō no kamae
- 合掌の構え
-
„Gebetsstellung“. Stellung (Kamae) aus dem Ninjutsu. Begrüßung mit zusammengelegten Handflächen.
- Genin
- 下人
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Unterer Rang der Ninja. Ausführender Agent, der seine Befehle vom Chūnin erhält. Den Jōnin kennt er meistens nicht. Seine Stärken lagen im Nahkampf, Verbergen, Infiltration und Sabotage.
- Gisōjutsu
- 擬装術
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Die Kunst des Ninja, sich in andere Menschen hineinzudenken und eine neue Identität anzunehmen. Bestandteil des Onshinjutsu.
- Godai
- 五大
-
„Die großen Fünf“. Die fünf Elemente des Universums aus dem Mikkyō. Erde (Chi), Wasser (Sui), Feuer (Ka), Wind (Fu) und Leere (Kū).
- Gogyō
- 五行
-
„Theorie der fünf Elemente“. Aus dem chinesischen Taoismus übernommene Anschauung der Natur. Wasser (Sui), Holz (Moku), Feuer (Ka), Erde (Do) und Metall (Kin).
- Goku no Kamae
-
Stellung (Kamae) aus dem Ninjutsu.
- Gorin no Sho
- 五輪の書
-
„Das Buch der fünf Ringe“. Von Miyamoto Musashi verfasstes Werk über den Schwertkampf und die Strategie.
- Goton pō
- 五遁包
-
„Die fünf Methoden der Flucht“. Prinzip des Ninja, mit Hilfe der fünf Elemente des Gogyō zu entkommen.
- Gyokushin Ryū
- 玉心流
-
„Die Schule des mit Juwelen geschmückten Herzens“. Einer der neun Ryū des Bujinkan.
- Hagakure
- 葉隠
-
„Verborgene Blätter“. Buch des Samurai Yamamoto Tsunetomo. Behandelt die philosophischen Aspekte des Bushidō.
- Hanmi no Kamae
-
Stellung (Kamae) aus dem Ninjutsu.
- Hara
- 腹
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Bauch. Bezeichnet den gesamten Bereich zwischen Magen und Unterleib. Gilt als Zentrum der geistigen und körperlichen Kraft.
- Hasami bune
- 波佐見舟
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Zusammenklappbares Boot der Ninja, mit dem die Ausrüstung über das Wasser transportiert werden konnte.
- Hatsumi Masaaki
- 初見良昭
-
Geburtsname Hatsumi Yoshiaki, Gründer des Bujinkan Budō Dōjō, Sōke der neun Ryū des Bujinkan und Schüler von Takamatsu Toshitsugu. Weltweit geachtete Ehrenperson.
- Hattori Hanzo
- 服部半蔵
-
Berühmter Jōnin aus der Region Iga und gleichzeitig Samurai im Dienste von Tokugawa Ieyasu.
- Hayes, Stephen K.
-
Lehrer des Ninjutsu. Schüler von Hatsumi Masaaki. Erster Nicht-Japaner, der Shidoshi wurde. Gründete das Tōshindō als Schule in den U.S.A.
- Heihō
- 兵法
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„Methode des Kriegers“. Beeinhaltet sowohl Kampfmethoden, als auch Kampfstrategien (Bō ryaku).
- Hira shuriken
- 平手裏剣
-
Flache Wurfsterne (Shuriken) mit unterschiedlicher Zackenanzahl, in verschiedenen Größen und Formen.
- Hiragana
- 平仮名
-
Japanisches Silbenalphabet, wird für rein japanische Wörter benutzt. Erfunden von Kōbō Daishi.
- Hoko no Kamae
-
Stellung (Kamae) aus dem Ninjutsu.
- Hōjō
- 北条
-
Clan von emporgekommenen Samurai. Waren im Sengokujidai eine der Familien, die um die Macht kämpften.
- Iaijutsu
- 居合術
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„Schwertschnellziehen“. Kunst der Samurai, um einen Gegner möglichst mit dem ersten Streich zu töten.
- Iga Ueno
- 伊賀上野
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Stadt in der Region Iga, die einst das Zentrum der Ninja war. Museen und Festivals erinnern an die Leistungen der Ninja.
- Igasaki Dojun
- 伊賀崎道順
-
Berühmter Ninja aus der Provinz Iga, der durch eine unglaubliche Taktik in eine feindliche Burg gelangte.
- Ipponsugi nobori
- 一本杉登り
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Gerät, um an einem Baum hinaufzuklettern. Ein Eisenstück mit Haken, an dem zwei Seile mit Griffen befestigt sind.
- Ishikawa Goemon
- 石川五右衛門
-
Berühmter Ninja, der seine Kunst benutzte, um zu stehlen. Eine Art japanischer „Robin Hood“.
- Jari bako
- 砂利箱
-
Mit Reis, Sand oder Kies gefüllte Gefäße, die man benutzt, um die Hände abzuärten. Auch Kanshu.
- Jōnin
- 上人
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Höchster Rang der Ninja. Anführer eines Clans, dessen wahre Identität meist nur dem Chūnin bekannt war. Er erteilte den Genin die nötigen Aufgaben. Seine Stärken lagen im Bereich der Politik, Strategie und Philosophie.
- Jūdō
- 柔道
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„Der sanfte Weg“. Japanischer Kampfsport, der 1882 von Professor Kanō Jigorō aus dem Jūjutsu entwickelt wurde.
- Kagiyari
- 鈎槍
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Hakenspeer. Waffe der Ninja, mit dem Schwerthiebe abwehren konnte und auf Bäume klettern konnte. Auch Kamayari.
- Kai Ki
-
Ninjamaske. Auch Tenugui.
- Kamayari
- 鎌槍
-
Hakenspeer. Waffe der Ninja, mit dem Schwerthiebe abwehren konnte und auf Bäume klettern konnte. Auch Kagiyari.
- Kamikaze
- 神風
-
„Götterwind“. Name für die zwei Taifune, die die mongolische Streitmacht unter Kublai Khan vernichtete.
Im zweiten Weltkrieg wurden die Fliegerpiloten, die ihre Maschine als Selbstmordkommando auf alliierte Schiffe und Basen stürzen mussten auch Kamikaze genannt.
- Kamiza
- 神座
-
„Sitz der Götter“. Im Dōjō der Platz mit der grössten Bedeutung, an dem Bilder des Großmeisters hängen und evtl. religöse Gegenstände aufgestellt sind.
- Kana
- 仮名
-
Japanische Schrift. Die Schrift der Japaner besteht aus einer Mischung von japanischen Zeichen (Katakana und Hiragana) und chinesischen Zeichen (Kanji).
- Kanji
- 漢字
-
Chinesische Schriftzeichen, die von den Japanern übernommen wurden und heute einen Großteil ihrer Zeichen darstellen.
- Kanshu
- 慣手
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Mit Reis, Sand oder Kies gefüllte Gefäße, die man benutzt, um die Hände abzuärten. Auch Jari bako.
- Karate dō
- 空手道
-
„Weg der leeren Hand“. Kampfsport, der seinen Ursprung auf Okinawa, einer Inselgruppe im Süden von Japan, hat.
- Kataga hasami bune
-
Kleines Boot.
- Katakana
- 片仮名
-
Japanisches Silbenalphabet, wird vor allem für ausländische Ausdrücke, Telegramme und Lautmalereien verwendet.
- Katana
- 刀
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Langschwert der Samurai mit gekrümmter, einschneidiger Klinge. Klingenlänge liegt zwischen 61 und 76 cm. Gehört zusammen mit dem Wakizashi zum Daishō.
- Katana kake
- 刀懸け
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Schwertständer. Diente im Haus zur Ablage der Katana. Das Wakizashi wurde nur beim Schlafen oder im Bad abgelegt, aber auch dann war es immer in Reichweite.
- Kendō
- 剣道
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Kampfsport, der aus der Schwertkunst (Kenjutsu) der Samurai hervorgegangen ist. Heute wird statt eines Schwertes ein Shinai benutzt. Zum Schutz wird eine Rüstung getragen.
- Kensei
- 剣聖
-
„Schwertheiliger“. Ein Mensch, der das Wesen des Weg ganz durchschaut hatte und als fast unbesiegbar galt. Miyamoto Musashi ist das bekanntest Beispiel für einen Kensei.
- Kiai
- 気合
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Energieentladung in einem Kampfschrei. Sollte von einer wirkungsvollen Technik begleitet werden. Einige Meister waren in der Lage kleine Tier durch den Schrei zu töten und Menschen kurzzeitig zu lähmen.
- Kido Yazaemon
- 城戸弥左衛門
-
Berühmter Ninja, der ein Attentat auf Oda Nobunaga versuchte, was aber fehlschlug.
- Kintonjutsu
- 金遁術
-
Fluchttechnik aus dem Gotonpō, bei dem man sich des Metalls als Fluchtmittel bedient.
- Kitenken
-
„Eine Wende erzeugende Faust“.
- Kito gan
-
Pille, die den Durst des Ninja stillte.
- Kobudō
- 古武道
-
„Altes Budō“. Auf Okinawa entwickeltes Waffensystem, bei dem meist Bauernwerkzeuge als Waffen eingesetzt werden.
- Kogakure
- 木隠
-
„Hinter Blättern und Bäumen verborgen“. Diesen Namen habe ich für meine Internetsite ausgewählt.
- Kokū
- 虚空
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„Leerer Raum“. Japanisches Hohlmaß für Reis. Im feudalen Japan wurde man in Kokū bezahlt. Ein Kokū entspricht etwa 180 Liter Reis.
- Komusō
- 虚無僧
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„Mönch der Leere“. Bettelmönch, der dem Orden der Fuke angehörte. Sie zogen durch Japan, trugen einen weißen Kimono, einen großen Hut, der hier ganzes Gesicht bedeckte, ein Schwert (Katana), einen langen Wanderstab, einen Fächer und eine Flöte (Shakuhachi).
Sie durften nie ihren Hut abnehmen oder in Gegenwart eines Nicht-Mönches sprechen.
Die Sekte ist offiziell verschwunden, doch möglicherweise existiert sie noch im Untergrund.
- Kongō
- 金剛
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Kurzstock, der von buddhistischen Priestern zur Selbstverteidigung benutzt wurde. Dieses Zepter symbolisiert den Diamanten, das Zeichen des reinen Wissens.
- Koppōjutsu
- 骨法術
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Knochenbrechtechniken. Bei diesen Techniken wurden die Hände und Füße durch intensives Training gestärkt, um zerstörerische Schläge gegen die Knochen ausführen zu können.
- Kosei no Kamae
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Stellung (Kamae) aus dem Ninjutsu.
- Koshijutsu
- 骨指術
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Diese Techniken wurden gegen die Muskeln des menschlichen Körpers ausgeführt, was starke Schmerzen verursachte.
- Kōgai
- 笄
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Schwertnadel, die an der Seite Wakizashi befestigt war. Diente als Werkzeug zur Reparatur von Ledergegenständen oder zur Hufpflege.
- Kubotan
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Faustwaffe, die die Form eines kleinen Zylinders hat. Sie kann benutzt werden, um Druck auf Gelenke auszuüben.
- Kujikiri
- 九字切り
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Ritual, bei dem ein Schutzgitter mit einem symbolischen Schwert in die Luft gemalt wird. Nicht mit Kujiin zu verwechseln.
- Kumade
- 熊手
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Rechen, Harke. Waffe der Ninja die furchtbare Verletzungen hervorrufen konnte. Sie wurde auch zum Klettern benutzt.
- Kumawaka
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Berühmter Genin des Kōga Ryū, der 70 Ninja Guerillas leitete.
- Kunai
-
Werkzeug zum Hebeln.
- Kunashi
-
Klappspaten.
- Kunoichi
- クノイチ
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Weibliche Ninja. Sie waren genau wie ihre männlichen Kameraden im Nahkampf ausgebildet, ihr Schwerpunkt lag jedoch auf der Beeinflussung der menschlichen Psyche.
- Kuroi Ōkami
- 黒い狼
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„Schwarzer Wolf“, Name des Wolfsburger Bujinkan Dōjō, geleitet von Shidoshi Mario Plückhahn.
- Kyoketsu shoge
- 距跋渉毛
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Beliebte Waffe der Ninja. Ein Messer mit einem Haken, am Griff ein vier Meter langes Seil und an dessen Ende ein Stahlring.
- Menkyo kaiden
- 免許皆伝
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Urkunde der entgültigen Meisterschaft einer Kampfkunst. Wurde vom Meister an einen oder mehrere Schüler übergeben. Weist den Besitzer als rechtlichen Stilerben aus.
- Metsubushi
- 滅武士
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Blendpulver aus Eisenspähnen, Sand, Asche oder chemischen Substanzen, das der Ninja bei einer Verfolgung in die Augen des Verfolgers werfen konnte.
- Miyamoto Musashi
- 宮本武蔵
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Berühmtester Schwertkämpfer Japans. Zog viele Jahre durch das Land, um sich im Schwertkampf zu verbessern. Gewann in dieser Zeit mehr als 60 Kämpfe.
Er gründete den Niten Ichi Ryū, eine Schwertkampfschule, bei der man mit zwei Schwertern gleichzeitig kämpfte.
Kurz vor seinem Tod schrieb er sein Buch „Gorin no Sho“ (Das Buch der Fünf Ringe).
- Mochizuki Chiyome
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Berühmte Kunoichi, die ein Netz von Kunoichi leitete.
- Mokutonjutsu
- 木遁術
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Fluchttechnik aus dem Gotonpō, bei dem man sich des Holzes als Fluchtmittel bedient.
- Mudrā
- 印相
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Handstellungen aus dem Tantrismus und Mikkyō, von denen ins Kujiin neun Zeichen übernommen wurden.
- Musha shūgyō
- 武者修業
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„Irrwege der Krieger“. Eine Lehrmethode, bei der der Krieger sich auf eine lange Reise begab, um sich zu verbessern. Die widrigen Umstände einer solchen Reise formten den Charakter und stärkten den Geist.
- Nagishi shuriken
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Wurfstern (Shuriken) mit Quaste zur Flugstabilisierung am Ende.
- Ninja
- 忍者
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Ausübender des Ninjutsu. Kämpfer, Kundschafter, Spion, Guerilla und Spezialagent des feudalen Mittelalters.
- Ninjutsu
- 忍術
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Kampfkunst der Ninja. Sammelbegriff aller Ryū, die von den Ninja ausgeübt wurden. Beeinhalten sehr oft unkonventionelle Kampftechniken und geheime Kampftechniken.
- Ninpō
- 忍法
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Ninjutsu als Lebensauffassung. Ninpō überschreitet die rein technische Seite und lehrt zusätzlich einen geistigen Weg.
- Ninpō Taijutsu
- 忍法体術
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Unbewaffneter Kampf der Ninja. Beeinhaltet auch weitere körperliche Aspekte wie Fallschule.
- Nodachi
- 野太刀
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Sehr lange Schwerter (1 - 1,80 m) der Samurai, die meist von einem Diener getragen wurden.
- Nunchaku
- ヌンチャク
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Eine Waffe aus dem Kobudō, die aus zwei Holzstücken besteht, die aneinander mit einer kurzen Kette oder einem Band befestigt sind.
Es ist überaus fraglich, ob jemals ein Ninja diese Waffe benutzte.
- Oda Nobunaga
- 織田信長
-
Militärdiktator. Versuchte in der Sengokujidai die Macht in Japan an sich zu reißen. Nobunaga war ein skrupelloser Feldherr, der den mittleren Teil von Japan besetzt hielt.
Er errichtete ein Schloß bei Kyotō und nutzte die europäischen Feuerwaffen ohne Skupel. Nach seinem Tod gelang es seinen Generälen Japan zu vereinen.
