Takagi Yōshin Ryū

Takagi Yoshin Ryū Jutaijutsu – „Die Schule des Hoher Baum-Weide-Geist“, deren Philosophie die Nachgiebigkeit ist („Eine Weide ist flexibel, aber ein hoher Baum ist zerbrechlich“).


Die Schule des Hoher Baum-Weide-Geist

1569, während der Yeiroku Ära (1568-1579), lebte in der Gegend Funagata Yama von Miyagi ein Bergpriester aus der Abe-Familie, der Unryū (Wolkendrache) genannt wurde. Der Bugei Ryūha Daijiten überliefert seinen Namen als Sounryū. Er war ein Experte in Shuriken, Bōjutsu, Yari, Naginata und Taijutsu des Amatsu Tatara Rinpō Hiden Makimono.

Die Amatsu Tatara Schriftrollen wurden von den Abe, Nakatomi, Otomo und den Monobe aufbewahrt. Die Familie von Takamatsu Sensei hatte auch eine Kopie, weil sie mit der Kuki-Familie verwandt waren.

Unryū lehrte sein System Ito Sukesada, einem berühmten Kampfkünstler zu seiner Zeit. Er war ein Samurai aus Katakura Kojuro in der Fukushima Provinz und fügte Hanbō, Kenjutsu und Kōdachi zu den Lehren von Unryū dazu.

Er lehrte die Techniken, die später zum Takagi Yōshin Ryū werden sollten Takagi Oriemon Shigenobu, einem jungen Samurai aus Tohoku-Shiroishi Han in Oku. Er wurde am 2. April 1625 geboren und starb am 7. Oktober 1711. Er erlangte das Menkyo Kaiden, als er gerade 20 Jahre alt war. Am 15. August 1695 wurde er vom Kaiser Higashiyama zum Shihan in 6 verschiedenen Kampfkünsten der kaiserlichen Leibwächter ernannt.

Er veränderte, verbesserte und erweiterte die Techniken, die er von Ito gelernt hatte und fasste sie als Takagi Yōshin Ryū zusammen, nach sich selbst benannt.

Er lernte eifrig, um sich selbst zu verbessern, um damit den Mord an seinem Vater zu rächen. Sein Vater hatte ihm eine wertvolle Lehre hinterlassen: „Eine Weide ist flexibel, aber ein hoher Baum ist zerbrechlich“.

Der Stil wurde im Lauf der Geschichte verschieden genannt, unter anderem auch Jutaijutsu, Jūjutsu und Dakentaijutsu. Der Ryū wurde stark vom Takenouchi Ryū Jūjutsu und vom Kukishin Ryū beeinflusst.

Im 17. Jahrhundert hatten der Sōke des Takagi Yōshin Ryū, Takagi Gebboshin Hideshige und der Sōke des Kukishin Ryū Ohkuni Kihei Shigenobu einen Wettkampf und wurden enge Freunde. Beide Systeme tauschten Informationen und wurden deshalb umstrukturiert.

Der Ryū wurde zu Takamatsu Toshitsugu durch Mizuta Tadafusa Yoshitaro im August 1908, und zu Hatsumi Masaaki im Mai 1959 weitergereicht.


Sōke des Takagi Yōshin Ryū

  1. Takagi Oriemon Shigenobu
  2. Takagi Ummanosuke Shigetada
  3. Takagi Gennoshin Hideshige
  4. Ohkuni Kihei Shigenobu Genroku
  5. Ohkuni Yakuro
  6. Ohkuni Tatodayu
  7. Ohkuni Kihyoe
  8. Ohkuni Yozaemon
  9. Nakayama Jinnai
  10. Ohkuni Buzaemon
  11. Hakayama Kamemon
  12. Ohkuni Kamahura
  13. Yagi Jigero Hasayashi
  14. Fujita Togoro
  15. Mizuta Tadafusa Yoshitaro
  16. Takamatsu Toshitsugu
  17. Hatsumi Masaaki

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Über den Autor

Foto von Stefan Imhoff

Ich bin Stefan Imhoff, Gründer des Ninjutsu-Magazins kogakure.de, Designer, Kampfkünstler und Hobby-Philosoph. Ich wohne in Hamburg und schreibe auf meiner persönlichen Website über Webstandards, Informationsarchitektur, Apple, Design und Programmierung.