Sonstige Ausrüstung
Die Ninja kannten noch eine Vielzahl weiterer Werkzeuge, die sie auf ihren Einsätzen benutzten. Vom Fernglas, über Kompass bis hin zur Reiseapotheke.
Bōenkyō
Die Ninja benutzten eine Art Fernrohr auf ihren Einsätzen. So war es ihnen möglich ohne große Gefahr das feindliche Heer zu beobachten. Manchmal war das Fernglas als Tantō getarnt.
Hitowashi
Auch „Yami doko“. Die Ninja kannten auch einen Flugapparat, mit dem sie durch die Luft gleiten konnten. So war es ihnen möglich, nach Vollendung eines Aufrags von einer Festungsmauer zu springen und davonzufliegen.
Inrō
Die Reiseapotheke der Ninja enthielt die nötigen Medikamente und Gifte, die er auf seinen Missionen benötigte. Medikamente gegen Schmerzen, Schnittwunden, Vergiftung oder andere Übel. Auch seine Gifte bewahrte der Ninja in der Reiseapotheke auf.
Kagami
Dieser Stahlspiegel wurde benutzt, um Signale an Teamkameraden oder Verbündete zu schicken, oder um den Feind zu blenden.
Kishiyaku
Der Kompaß wurde wahrscheinlich von Piraten entwickelt, aber auch von den Ninja benutzt, die in engem Kontakt mit den Wakō standen. In einer Schale mit Wasser schwamm ein Stück Holz mit einem magnetisierten Eisenstück. So war es dem Ninja möglich sich sehr genau zu orientieren. Aber auch der Kompaß ohne Wasserschale wurde wahrscheinlich benutzt.
Kito gan
Die Ninja kannten eine Pille, die das Durstgefühl für einige Tage verhindern konnte. So konnte der Ninja weite Strecken laufen, ohne nach Wasserquellen ausschau halten zu müssen.
Onibi
Mit grausigen Holzmasken konnte der Ninja seine Verfolger in Schrecken versetzten und sie von einer Verfolgung abhalten oder sie wenigsten moralisch demobilisieren.
Yami doko
Auch „Hitowashi“.
Über den Autor
Ich bin Stefan Imhoff, Gründer des Ninjutsu-Magazins kogakure.de, Designer, Kampfkünstler und Hobby-Philosoph. Ich wohne in Hamburg und schreibe auf meiner persönlichen Website über Webstandards, Informationsarchitektur, Apple, Design und Programmierung.
